HTC Vive: Würdiger Konkurrent für PSVR?

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Naja, heutzutage sagt man ja nicht mehr Konkurrent, sondern Mitbewerber… Aber ist HTC Vive was auch immer für Playstation Virtual Reality oder sollte HTC lieber bei Handys bleiben? Hier die bedeutendsten Vorteile der virtuellen Realität von HTC.

htc vive steam virtual reality

Cool sieht sie ja aus, die VR Brille von HTC (Quelle: http://htc.com“

Games-Guru Steam als Partner

Einen Vorteil hat HTC Vive schon mal: Es erscheint ein Viertel Jahr früher. Außerdem wird das Headset nicht von HTC allein entwickelt, sondern Valve ist mitverantwortlich. Der Games-Gigant entwickelt zusätzlich passende PC-Spiele unter dem Namen „Steam VR“. Und da Valve bisher etliche innovative Erfolgstitel wie Portal oder Counter Strike entwickelt hat, dürften auch die Spiele für HTC Vive atemberaubend ausfallen.

Tracking der Bewegungen im gesamten Raum

Bei HTC Vive werden Sensoren in der Decke des Raumes angebracht, damit der gesamte Raum analysiert werden kann. Die Sensoren halten nach den Controllern Ausschau und man will so sicherstellen, dass alle Handbewegungen des Nutzers erfasst werden. Damit soll Problemen aus dem Weg gegangen werden, die bei der ersten Generation von Motion-Controllern auftraten und extrem nervig waren, nämlich dass Beweungen nicht erfasst werden, weil der Nutzer sich kurz außerhalb der Sensor-Reichweite befand.

Außerdem sind die Sensoren nicht mehr nur Vor dem Nutzer, sodass Bewegungen 3-dimensional erfasst werden können. Somit baut HTC Vive einen Vorsprung in Sachen Motion Capturing und Interaktivität im Vergleich zu den anderen VR-Brillen PS VR und Oculus Rift auf: Diese haben nur 2-dimensionales Tracking – Oculus Rift den IR Sensor und PS VR noch die alten Move Controller. Außerdem hat der hauseigene Controller nochmal ein eigenes Tracking System, sodass die Handbewegungen auch akurat erfasst werden können. Ob das Tracking-System alle Bewegungen akurat aufzeichnet und verarbeitet, muss sich aber in der Praxis noch beweisen.

Weitere Vorteile

VR-Controller für mehr Immersion

Der Schwerpunkt bei HTC Vive liegt auf Interaktion. Deswegen sind die VR Controller immer im Spiel eingebunden und verknüpfen Realität und Spielgeschehen noch mehr miteinander. Hier seht hier ein Hands on der Controller:

Audio-Output flexibler

Beim HTC Vive kann man sein eigenes Headset anschließen, mitgeliefert werden nur Lautsprecher. Bedeutet für den Anwender zwar mehr Kosten, dafür kann aber auch ein deutlich leistungsfähigeres Soundsystem eingebunden werden, als ab Werk normalerweise verfügbar.

Fazit: Flexibel und interaktiv

WENN die Controller halten was sie versprechen, wird das Motion Capturing bei HTC Vive wesentlich genauer sein und mehr Freiheiten erlauben als auf anderen Plattformen. Auch das flexible integrieren des eigenen „Lieblings“-Headsets ist ein gutes Feature. Die beste VR-Brille kann HTC Vive aber dadurch nicht werden: Es kommt vor allem auf Valve und dessen Spiele an und wie diese von der Hardware Gebrauch machen können.

Wer ein flexibleres Headset bevorzugt, wird sich vielleicht für den Artikel zur VR-Brille Oculus Rift interessieren.

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