Übelkeit: Motion Sickness bei VR-Brille Playstation VR

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Kopfschmerz, Übelkeit – Kinderkrankheiten oder Dauersymptome von Virtual Reality?

Sony hat ein Problem: Die VR-Brille Playstation VR verursacht Übelkeit und Kopfschmerzen bei manchem Spielern. Das ist natürlich schädlich fürs Geschäft. Doch können die japanischen Spielkonsolen-Hersteller das Problem lösen. Oder wird einem weiter übel?

Die Fakten zur Übelkeit bei Sonys VR-Brille Playstation VR

Motion Sickness, auch Simulatorkrankheit genannt, setzt einigen Spielern arg zu. In der Regel betrifft das fünf und zehn Prozent der Tester, was aber weitere Spieler abschrecken könnte: Ein reales Problem für Virtual Reality.

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Motion Sickness ist ein Problem, mit dem derzeit noch alle Hersteller von VR-Brillen kämpfen

Wodurch entsteht „Motion Sickness“?

Motion Sickness entsteht, wenn Bewegungen, wie sie im Spielgeschehen dargestellt werden, nicht den Bewegungen der Realität entsprechen. Wenn man also seinen Kopf nach links dreht und diese Bewegung im Spielgeschehen ein paar Millisekunden schneller oder langsamer dargestellt wird, irritiert das das Gehirn. So sehr, dass einem übel wird.

Wie kann Motion Sickness verhindert werden?

Drei technische Faktoren beeinflussen die Motion Sickness:

  • Bildwiederholrate
    Ist diese nicht konstant, sondern schwankt geringfügig, zieht das Bild nach. Das führt zur Übelkeit. Um das zu verringern, benötigt das Gerät eine hohe Herzzahl. Sonys Playstation VR hat eine Framerate von 120 Hertz, Vive nur 90 und die derzeitige Version von Oculus Rift lediglich 75 Hertz. Damit steht Sony am besten da.
  • Verzögerungen der Übertragung
    Auch die Übertragung von Kopfbewegung zum Sensor und die Umsetzung dieser in der 3D-Welt sollte so gering wie möglich sein, um der Simulatorkrankheit vorzubeugen.
  • “Vergence-Accommodation Conflict”
    Im Spiel beseitzen unterschiedlich entfernte Gegenstände keine unterschiedliche Tiefenschärfe, anders als im realen Leben. Diesen Unterschied versucht das Gehirn wieder wettzumachen – Ein erheblicher Faktor für Motion Sickness. Ein Gegenmittel haben Forscher in geringerer Auflösung vorgestellt.

Eie weitere Gegenmaßnahme wird mit Hilfe einer künstliche Nase in „Tuscan Villa“ vorgestellt.

Eine weitere Gegenmaßnahme ist das Unterbinden von zu schnellen oder unnatürlichen Bewegungen bei Playstation VR. Das Spiel wird so konzipiert, dass allzu hektische Bewegungen und häufiges Springen seltener geschehen. Man bewegt sich ruhiger durchs Spielgeschehen, weil zum Beispiel kaum Hindernisse im Weg stehen oder man weniger rennen muss. Hektische Spiele wie Ego Shooter oder Horror-Games wird man deswegen vorerst nicht bei VR-Games wiederfinden.

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